Mobility Trailblazers

Wir zeichnen Menschen aus, die 2027 den Mobilitätswandel mutig und innovativ in Deutschland, der Schweiz und Österreich vorantreiben.

Nach dem erfolgreichen Start 2025 geht die Suche nach den Pionieren der Verkehrswende weiter.

Weil mobiler Wandel Mut braucht.

Unsere Mission

Warum wir Vorreiter der Mobilitätswende auszeichnen

Wirtschaft, Gesellschaft und Politik im DACH-Raum müssen sich der Mobilitätswende und Verkehrswende stellen, sollen Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand behauptet werden. Die nachhaltige Transformation der Mobilität braucht mutige Pioniere. Unsere Awards geben innovativen Persönlichkeiten eine Bühne, die als Vorreiter vorangehen und mit konkreten Projekten den Wandel beschleunigen.

Wen wir als Mobility Trailblazers suchen

  • Pioniere der Verkehrswende, die mit Mut und messbarer Wirkung den nachhaltigen Mobilitätswandel gestalten
  • Innovative Visionäre aus Start-ups, etablierten Unternehmen, öffentlicher Verwaltung oder Politik im DACH-Raum
  • Vorbilder, die neue Wege in der Mobilität gehen und andere zur Nachahmung inspirieren
  • Macher und Macherinnen, die mit konkreten Projekten spürbare Veränderungen in der nachhaltigen Mobilität anstoßen

Die Initiative hinter den Mobility Trailblazers Awards

Der Award «Mobility Trailblazers 2025» war der erfolgreiche Start einer Initiative des Instituts für Mobilität der Universität St. Gallen (IMO-HSG) zur Förderung der nachhaltigen Verkehrswende.

2027 geht die Suche nach den Pionieren der Mobilitätswende weiter.

Unser Ziel: Die mutigsten und innovativsten Persönlichkeiten der Mobilitätswende im DACH-Raum sichtbar machen und auszeichnen – branchenunabhängig, hierarchiefrei und unabhängig von Bekanntheitsgrad oder Organisationsform.

Als Medienpartner unterstützt FOCUS die Mobility Trailblazers dabei, mutige Persönlichkeiten und wegweisende Innovationen der Mobilitätswende einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Die organisatorische Umsetzung der Awards erfolgt durch Tomczak-Gross & Partners AG, Experten für New Mobility und Innovation.

Berliner Fernsehturm - Symbol für Innovation und nachhaltige Mobilitätswende im DACH-Raum

Institut für Mobilität der Universität St. Gallen

Das Institut für Mobilität an der Universität St. Gallen (IMO-HSG) betreibt exzellente Forschung zur nachhaltigen Verkehrswende und gestaltet aktiv die Zukunft der Mobilität mit. Es verbindet Forschung, Lehre und Weiterbildung in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

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Mobility Pioneers e.V.

Der Verein Mobility Pioneers e.V. setzt sich dafür ein, Menschen und Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft zu vernetzen, um die Weiterentwicklung von Mobilitätssystemen wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig voranzutreiben.

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FOCUS

FOCUS ist eines der bekanntesten Nachrichtenmagazine Deutschlands und steht für reichweitenstarken Qualitätsjournalismus, aktuelle Berichterstattung und relevante Themen aus Wirtschaft, Politik, Technologie und Gesellschaft.

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Tomczak-Gross & Partners AG

Tomczak-Gross & Partners ist ein evidenzbasiertes Beratungsunternehmen mit Fokus auf New Mobility, nachhaltige Transformation, Innovation, Digitalisierung & KI sowie Marketing & Sales im Mobilitätssektor.

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Presse · Universität St. Gallen · 18.09.2026

5. Smart Mobility Summit in Berlin: Mobilitätsbranche in Bewegung

Rund 250 Fachleute der Mobilitätsbranche kamen am 17. September 2026 in Berlin zum 5. Smart Mobility Summit des Instituts für Mobilität der Universität St. Gallen (IMO-HSG) zusammen. Unter dem Motto «Connect. Transform. Move.» ging es um Geopolitik, die Konkurrenz aus China, urbane Mobilität und automatisiertes Fahren. Neun Persönlichkeiten wurden mit dem Mobility Trailblazer Award ausgezeichnet; die Laudatio hielt der ehemalige Vizekanzler Philipp Rösler. Zudem lancierte das IMO-HSG den Verein «Mobility Pioneers».

Artikel lesen

Mobility Trailblazers 2026

Die Visionäre, die unsere Mobilität von morgen gestalten

Dr. Sven Herzig

Dr. Sven Herzig

HOLON

Dr. Sven Herzig gehört zur Führung von HOLON, einem Unternehmen der BENTELER-Gruppe, das autonome, barrierefreie People-Mover-Shuttles entwickelt, und treibt als Mitglied des Führungsteams die Strategie für autonome Mobilität voran.

Verena Bentele Interview
Foto: Henning Schacht für den VdK Deutschland

Verena Bentele

Sozialverband VdK Deutschland

Verena Bentele ist Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, des größten Sozialverbands des Landes, und eine der prominentesten Stimmen für soziale Teilhabe und Barrierefreiheit – ein Anliegen, das sie auch zu einer zentralen Anwältin barrierefreier Mobilität macht.

Dr. Lilian Schwich

Dr. Lilian Schwich

Cylib

Dr. Lilian Schwich ist Mitgründerin und Co-CEO von cylib, einem Aachener Deep-Tech-Start-up, das ein ganzheitliches Recyclingverfahren für Lithium-Ionen-Batterien entwickelt und damit den Materialkreislauf für E-Auto-Batterien schließt.

Henrik Falk Interview
Foto: Alena Schmick

Henrik Falk

BVG

Henrik Falk ist seit Januar 2024 Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), des größten kommunalen Nahverkehrsunternehmens Deutschlands, das er durch eine Phase tiefgreifender Modernisierung und finanzieller Neuaufstellung führt.

Björn Bender Interview
Foto: Benoit Billard

Björn Bender

Rail Europe SAS

Björn Bender hat den Bahnvertrieb Rail Europe zu einer globalen digitalen Buchungsplattform umgebaut und macht grenzüberschreitende Bahnreisen so einfach buchbar wie einen Flug.

Thomas von der Ohe
Foto: Sebastian Reuter

Thomas von der Ohe

Vay

Thomas von der Ohe ist Mitgründer und CEO des Berliner Mobilitäts-Start-ups Vay. Das Unternehmen setzt auf Teledriving als schrittweisen Weg zum autonomen Fahren und hat 2023 als erstes Unternehmen in Europa Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer auf öffentlichen Straßen bewegt.

Claus Fleischer

Claus Fleischer

Bosch eBike Systems

Claus Fleischer ist Pionier und Taktgeber der E-Bike-Mobilität: Unter seiner Führung transformierte Bosch eBike Systems das Pedelec mit innovativen Antriebssystemen von einem Nischenprodukt zu einer tragenden Säule der urbanen Mobilitätswende. Mit mehr als 30 Millionen E-Bikes auf Europas Straßen ist es heute das erfolgreichste Elektrofahrzeug des Kontinents. Durch die Vision des E-Bikes als vernetztes Ökosystem mit smarten Sicherheitslösungen und Fahrspaßgarantie trug Bosch maßgeblich zur Renaissance des Fahrrades in der Alltags- und Freizeitmobilität bei.

Dr. Georg Stamatelopoulos
Foto: Catrin Moritz

Dr. Georg Stamatelopoulos

EnBW

Dr. Georg Stamatelopoulos ist seit 2024 Vorstandsvorsitzender der EnBW und verantwortet damit eines der größten Energie- und Ladeinfrastrukturunternehmen Deutschlands.

Dr. Sara Schiffer Interview

Dr. Sara Schiffer

Hylane

Sara Schiffer gründete mit Hylane Deutschlands ersten Vermieter von Wasserstoff-Lkw im Pay-per-Use-Modell und betreibt heute eine der größten H2-Lkw-Flotten Europas.

Björn Bender
Foto: Benoit Billard

Interview

Björn Bender

CEO & Executive Chairman · Rail Europe SAS

Mobility Trailblazer 2026

Woran arbeiten Sie aktuell, das aus Ihrer Sicht einen echten Unterschied für die Mobilität von morgen machen kann – und was macht es konkret anders als bisherige Ansätze?

Ich habe die letzten vier Jahre Rail Europe als CEO transformiert – und vor wenigen Wochen haben wir mit dem Verkauf an Omio dieses Kapitel erfolgreich abgeschlossen. Für mich war das der beste Beweis, dass man auch in einer ziemlich traditionellen Industrie Dinge wirklich verändern kann. Mein Credo dabei war immer: Reisende interessieren sich nicht für unsere Systeme, Grenzen oder Zuständigkeiten. Sie wollen einfach von A nach B. Eigentlich banal – aber die Mobilitätsbranche schafft es erstaunlich oft, daraus etwas ziemlich Kompliziertes zu machen.

Was braucht es aus Ihrer Erfahrung, um aus einer guten Idee tatsächlich Veränderung in der Mobilität zu machen?

Mehr Umsetzung. Wir haben in der Mobilität wirklich keinen Mangel an Strategien, Studien und Pilotprojekten. Was uns fehlt, ist manchmal der Mut, Dinge einfach zu machen – und sie dann auch groß zu machen. Lieber 50 Prozent heute auf die Straße oder Schiene bringen als 100 Prozent in fünf Jahren.

Wenn Sie auf die nächsten Jahre blicken: Wo braucht es jetzt besonders Mut, damit der DACH-Raum bei der Mobilität wieder stärker vorankommt?

Mehr Wettbewerb. Mehr Geschwindigkeit. Und vielleicht etwas weniger Angst davor, dass etwas nicht sofort perfekt funktioniert. Der DACH-Raum hat Infrastruktur, Know-how und Kapital – eigentlich alles. Was uns manchmal fehlt, ist Ungeduld. Andere Regionen testen, lernen und skalieren. Wir gründen gerne erst einmal einen Arbeitskreis. Das sollten wir ändern.

Dr. Sara Schiffer

Interview

Dr. Sara Schiffer

Geschäftsführerin · Hylane

Mobility Trailblazer 2026

Woran arbeiten Sie derzeit, das die Mobilität von morgen voranbringt – und was unterscheidet Ihren Ansatz konkret von bisherigen Lösungen?

Wir arbeiten daran, den Einsatz schwerer emissionsfreier Nutzfahrzeuge so risikofrei und flexibel wie möglich zu machen – unabhängig von Hersteller und Antriebstechnologie. Kern unseres Angebots ist dabei maximale Kundenzentrierung: Wir gestalten unsere Mietmodelle so, dass sie sich an den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden orientieren, sei es nutzungsbasiert, als Pauschale oder in weiteren Varianten, die wir gemeinsam mit ihnen entwickeln. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Fuhrparklösungen ist, dass wir nicht einfach Fahrzeuge vermieten, sondern ganzheitliche Systeme aus Fahrzeug, Energieversorgung, Wartung und Service liefern – während wir das technische und wirtschaftliche Risiko übernehmen. So schaffen wir echte Wahlfreiheit für unsere Kunden, statt sie auf eine Technologie oder ein starres Modell festzulegen. Genau dieses Zuschneiden auf den individuellen Kundenwunsch treibt die Mobilität von morgen praktisch und alltagstauglich voran.

Was braucht es aus Ihrer Erfahrung, um aus einer guten Idee tatsächlich Veränderung in der Mobilität zu machen?

Aus unserer Erfahrung scheitert Veränderung nicht an der Technik – Batterie- und Wasserstoff-Lkw funktionieren im Alltag zuverlässig, das zeigen unsere Fahrzeuge im Einsatz eindrücklich. Die größte Chance liegt jetzt darin, den Infrastrukturausbau gemeinsam mit starken Partnern weiter zu beschleunigen, denn davon profitiert die Wirtschaftlichkeit jeder emissionsfreien Flotte unmittelbar. Flottenbetreiber beschaffen dabei nicht einfach Fahrzeuge, sie bauen ein Zusammenspiel aus Route, Energie, Infrastruktur und Service auf, und genau hier schaffen verlässliche Partner echten Mehrwert. Ebenso wichtig sind Geduld und Beharrlichkeit, denn der Markthochlauf neuer Antriebe ist ein Marathon, kein Sprint. Am Ende entsteht echte Veränderung dort, wo Pioniergeist auf konkrete, alltagstaugliche und flexible Angebote trifft.

Wo sollten wir im DACH-Raum mutiger werden, wenn wir bei der Mobilität wieder ganz vorne mitspielen wollen?

Wir sollten vor allem beim Infrastrukturausbau mutiger und schneller werden – sowohl bei Wasserstofftankstellen als auch bei Ladesäulen für schwere Nutzfahrzeuge steckt enormes Potenzial, das wir gemeinsam heben können. Dafür lohnt es sich, Genehmigungs- und Umsetzungsprozesse so einfach und effizient wie möglich zu gestalten, damit gute Vorhaben schnell in die Praxis kommen. Ich bin überzeugt, dass wir in Deutschland und im gesamten DACH-Raum bereits viele der richtigen und wichtigen Bausteine haben und es jetzt vor allem darum geht, sie noch konsequenter zusammenzuführen. Am Ende gelingt der Wandel im Zusammenspiel verschiedener Stakeholder aus Wirtschaft und Politik – und genau darin liegt eine große Chance für den Standort.

Henrik Falk
Foto: Alena Schmick

Interview

Henrik Falk

Vorstandsvorsitzender · BVG

Mobility Trailblazer 2026

Woran arbeiten Sie derzeit, was die Mobilität von morgen voranbringt – und was unterscheidet Ihren Ansatz konkret von bisherigen Lösungen?

Unser wichtigster Job ist es, den Berliner*innen einen stabilen und verlässlichen ÖPNV zu bieten. Daran arbeiten wir im ganzen Team BVG jeden Tag. Gleichzeitig müssen wir aber auch das System von morgen bauen, um unsere Stadt auch in Zukunft in Bewegung zu halten. Deshalb treiben wir die Teilautomatisierung der U-Bahn voran, erproben autonome Shuttles und entwickeln unseren digitalen Vertrieb weiter.

Für mich ist dabei entscheidend: Technologie ist kein Selbstzweck. Sie muss unser starkes ÖPNV-System noch besser machen – leistungsfähiger, flexibler und einfacher für unsere Fahrgäste. Gerade in einer Metropole wie Berlin können neue Technologien einen echten Unterschied machen. Und genau dieses Potenzial wollen wir heben.

Was braucht es aus Ihrer Erfahrung, um aus einer guten Idee tatsächlich Veränderung in der Mobilität zu machen?

Vor allem den Mut, anzufangen. Wir sind in Deutschland ziemlich gut darin, Ideen erst einmal sehr gründlich zu diskutieren. Veränderung entsteht aber erst, wenn etwas auf die Straße – oder aufs Gleis – kommt.

Berlin ist dafür eigentlich der perfekte Ort: groß, komplex, manchmal chaotisch und ziemlich anspruchsvoll. Wenn eine Mobilitätslösung hier funktioniert, hat sie einen echten Härtetest bestanden. Natürlich klappt dabei nicht alles beim ersten Versuch. Das gehört dazu. Entscheidend ist, daraus zu lernen und weiterzumachen.

Wo sollten wir im DACH-Raum mutiger werden, wenn wir bei der Mobilität wieder ganz vorne mitspielen wollen?

Wir müssen aufhören, Mobilität in einzelnen Schubladen zu denken. Die spannendsten Lösungen kommen nicht zwingend aus dem klassischen ÖPNV. Sie entstehen an den Schnittstellen – mit Tech, Energie, Automotive und neuen Geschäftsmodellen.

Gerade bei Automatisierung, autonomem Fahren und Digitalisierung sollten wir weniger darüber reden, warum etwas schwierig ist, und häufiger ausprobieren, wie es funktionieren kann. Der ÖPNV bleibt das Rückgrat der Stadt. Aber er muss sich viel stärker mit anderen Angeboten und Technologien verbinden. Genau darin liegt für mich die Zukunft.

Verena Bentele
Foto: Henning Schacht für den VdK Deutschland

Interview

Verena Bentele

Präsidentin · Sozialverband VdK Deutschland

Mobility Trailblazer 2026

Woran arbeiten Sie derzeit, das die Mobilität von morgen voranbringt – und was unterscheidet Ihren Ansatz konkret von bisherigen Lösungen?

Ich setze mich für eine Mobilität ein, die nachhaltig, komfortabel und selbstbestimmt ist – und gleichzeitig für alle Menschen funktioniert. Für mich gehören dabei soziale Teilhabe und Klimaverträglichkeit untrennbar zusammen. Das bedeutet konkret: Wir brauchen einen bezahlbaren und barrierefreien öffentlichen Nahverkehr, auch im ländlichen Raum, eine zuverlässige Bahn, eine barrierefreie Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und neue Mobilitätskonzepte.

Eine Innovation, die mich besonders interessiert, ist die Kombination aus Elektromobilität und autonomen Fahren. Ich kann mir gut vorstellen, künftig ein autonom fahrendes E-Auto zu nutzen, ohne selbst eines besitzen zu müssen. Der Unterschied zu vielen bisherigen Ansätzen ist für mich deshalb: Wir sollten Mobilität nicht allein aus technischer Sicht denken, sondern immer auch danach fragen, ob sie Menschen mehr Freiheit, Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglicht.

Was braucht es aus Ihrer Erfahrung, um aus einer guten Idee tatsächlich Veränderung in der Mobilität zu machen?

Eine gute Idee allein reicht nicht. Sie muss im Alltag der Menschen funktionieren und für möglichst viele zugänglich sein. Gerade bei Mobilität bedeutet das, soziale, ökologische und praktische Anforderungen zusammenzubringen.

Wir brauchen deshalb den Mut, neue Mobilitätskonzepte auszuprobieren, aber gleichzeitig die Infrastruktur mitzudenken, die dafür notwendig ist. Eine innovative Technologie bringt wenig, wenn sie nicht barrierefrei zugänglich ist oder nur für einen Teil der Bevölkerung funktioniert. Veränderung entsteht dann, wenn aus einer guten Idee ein verlässliches Angebot wird, das Menschen tatsächlich nutzen können. Wo sie leben oder welche individuellen Voraussetzungen sie mitbringen, darf keine Rolle spielen.

Wo sollten wir im DACH-Raum mutiger werden, wenn wir bei der Mobilität wieder ganz vorne mitspielen wollen?

Wir sollten mutiger darin werden, Mobilität ganzheitlich zu denken und uns dabei an einer echten Vision orientieren. Technologische Innovation und Nachhaltigkeit dürfen nicht gegen soziale Teilhabe ausgespielt werden. Wenn wir bei der Mobilität der Zukunft vorne mitspielen wollen, müssen wir beides zusammenbringen.

Ebenso wichtig ist für mich, Innovationen wie Elektromobilität und autonomes Fahren konsequent weiterzuentwickeln und den Fokus dabei stärker von der individuellen Fahrzeugnutzung hin zu einer ganzheitlichen Mobilität zu verlagern. Auch in der Zukunft werden Investitionen in die Infrastruktur unerlässlich sein: in einen leistungsfähigen und barrierefreien öffentlichen Verkehr, eine zuverlässige Bahn und eine Ladeinfrastruktur, die tatsächlich für alle nutzbar ist.

Vor allem sollten wir uns stärker fragen: Wie schaffen wir ein Mobilitätssystem, das Menschen schnell und komfortabel ans Ziel bringt, beispielsweise auch ältere Menschen ohne eigenes Auto im ländlichen Raum. Genau in solchen neuen, vernetzten Mobilitätskonzepten liegt aus meiner Sicht großes Potenzial.

Die 5 Auswahlkriterien für Mobility Trailblazers

Wir suchen Pioniere der Verkehrswende, die 2027 mit innovativen Projekten oder Initiativen die nachhaltige Mobilität im DACH-Raum messbar vorantreiben.

🚀

Mut & Pioniergeist

Welche Risiken wurden eingegangen? Welche Konventionen hinterfragt?

01
💡

Innovationsgrad

Wie neuartig ist der Ansatz?

02
🎯

Wirkung & Umsetzung

Welche konkrete Veränderung wurde erreicht?

03
🌍

Relevanz für die Mobilitätswende

Leistet der Beitrag einen strukturellen oder gesellschaftlichen Mehrwert?

04
⭐

Vorbildfunktion & Persönlichkeit

Inspiriert die Person durch Vorbild und Sichtbarkeit?

05

Die Jury

Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Eberhard Weiblen, Jury - Porsche Consulting

Eberhard Weiblen

Jury

Chairman of the Executive Board of Porsche Consulting und renommierter Experte für Mobilität und Innovation

Jürgen Stackmann, Jury - Automobil-Experte

Jürgen Stackmann

Jury

Automobil-Experte und ehemaliger Vorstandsvorsitzender von SEAT sowie Ex-Markenvorstand bei Volkswagen

Prof. Dr. Wolfgang Jenewein, Jury - Jenewein AG

Prof. Dr. Wolfgang Jenewein

Jury

Geschäftsführender Inhaber der Jenewein AG und führender Experte für Transformation und Leadership

Prof. Dr. Nikolaus Lang, Jury - BCG Center for Mobility Innovation

Prof. Dr. Nikolaus Lang

Jury

Founder & Director of BCG's Center for Mobility Innovation und Global Leader des BCG Henderson Institute

Dr. Philipp Rösler, Jury - Consessor AG

Dr. Philipp Rösler

Jury

CEO der Consessor AG und ehemaliger Vize-Kanzler der Bundesrepublik Deutschland

Dr. Hans-Peter Kleebinder, Jury - Independent Expert

Dr. Hans-Peter Kleebinder

Jury

Independent Expert SMARTMobility | SMARTCity | SMARTData | Sustainable Mobility | EV ▶️ as Keynote-Speaker | Moderator | Content-Creator ex-MINI BMW Audi ▶️ KLEEBINDER.net

Schlagen Sie eine(n) Mobility Trailblazer vor

„Mobiler Wandel braucht Mut. Und mutige Menschen verdienen eine Bühne."

Voraussetzungen für eine Nominierung als Mobility Trailblazer

Wir suchen Macherinnen und Macher, die

  • 2027 mit konkreten Projekten oder Initiativen den mobilen Wandel beschleunigen,
  • durch Innovationskraft und Umsetzungskompetenz überzeugen,
  • die Mobilitätswende aktiv gestalten – branchenunabhängig und hierarchiefrei.

Im Mittelpunkt steht immer die einzelne Person – nicht das Unternehmen oder die Organisation.

Die 5 Kriterien für Ihre Nominierung

  • Mut & Pioniergeist: Welche Risiken wurden eingegangen? Welche Konventionen infrage gestellt?
  • Innovationsgrad: Wie neuartig ist der Ansatz im Kontext Mobilität/Verkehrswende?
  • Wirkung & Umsetzung: Welche messbare Veränderung wurde erreicht oder angestoßen?
  • Relevanz für die Mobilitätswende: Trägt der Beitrag strukturell oder gesellschaftlich spürbar bei?
  • Vorbildfunktion & Persönlichkeit: Inspiriert die Person durch Sichtbarkeit und Verantwortungsbewusstsein?

Nominierungsprozess: So schlagen Sie Vorreiter vor

Füllen Sie unser Online-Nominierungsformular aus und geben Sie erste Informationen zur vorgeschlagenen Person und deren Beitrag zur Mobilitätswende.

Ergänzen Sie relevante Links, Medienberichte oder Projektbeschreibungen zu innovativen Mobilitätsprojekten. Mehrfachnominierungen für verschiedene Personen sind ausdrücklich möglich.

Hinweis: Alle Vorschläge werden von unserem Expertenteam geprüft. Eine unabhängige Fachjury wählt 2027 die finalen Mobility Trailblazers aus.

Bedeutung Ihrer Nominierung für die Mobilitätswende

Mutige Vorreiterinnen und Vorreiter der nachhaltigen Mobilität verdienen öffentliche Aufmerksamkeit. Mit Ihrer Nominierung helfen Sie, diesen Pionieren eine Bühne zu geben – und motivieren andere, eigene innovative Wege in der Verkehrswende zu beschreiten.

Häufige Fragen zur Nominierung (FAQ)

Wer darf nominieren?

Jede Person darf Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen – unabhängig davon, ob sie selbst im Mobilitätssektor tätig ist oder nicht.
Selbstnominierungen sind jedoch nicht möglich.

Kann ich mehrere Personen nominieren?

Ja. Reichen Sie pro Person eine eigene Nominierung ein.

Was passiert nach der Einreichung?

Wir prüfen alle Vorschläge und informieren die Nominierten bei Rückfragen. Die Jury wählt 2027 die Mobility Trailblazers.

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Wir verwenden Ihre E-Mail nur für Rückfragen zu Ihrer Nominierung.

Branchenstimmen

Was die DACH-Mobilitätsbranche gerade bewegt, kuratiert vom Mobility Trailblazers Team.

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